Geschäftsbericht der WMG 2021

Wirtschaftsförderung

Vorwort Wirtschaftsförderung

„2021 war für den Bere­ich Wirtschafts­förderung ein weit­er­hin her­aus­fordern­des Jahr, das uner­müdlich­es (Krisen-)Engagement und unkon­ven­tionelle wie auch prag­ma­tis­che Lösungskonzepte erforder­lich machte. Die Pan­demie forderte die heimis­che Wirtschaft und damit auch die WMG-Wirtschafts­förderung weit­er­hin auf allen Ebe­nen aufs Größte her­aus, denn die Lage blieb angesichts der bis heute spür­baren Auswirkun­gen monate­langer Lock­downs und gel­tender Zugangs­beschränkun­gen ins­beson­dere in Han­del, Gas­tronomie und Hotel­lerie extrem anges­pan­nt. Zugle­ich galt es, die nach dem Wech­sel von Jan-Hen­drik Klamt in die Stadtver­wal­tung seit Früh­som­mer vakante Bere­ich­sleitung best­möglich inner­halb des WMG-Teams zu kom­pen­sieren. Mit beherztem Ein­satz, tollem Team­spir­it und bere­ich­süber­greifend­er Unter­stützung gelang es dem Team der WMG, die wichti­gen Ser­vices der Wirtschafts­förderung uneingeschränkt fortzuset­zen und neue Pro­jek­te für den Wirtschafts­stan­dort Wolfs­burg zu ini­ti­ieren und weit­er voranzutreiben.

Weit­er­lesen

In diesem weit­er­hin stark pan­demiegeprägten Jahr stand der Bere­ich Wirtschafts­förderung den lokalen Unternehmen als ver­trauensvoller und zuver­läs­siger Part­ner mit größt­möglich­er Energie zur Seite. Neben dem umfassenden Beratungsser­vice rund um die jew­eils gel­tenden Verord­nun­gen und All­ge­mein­ver­fü­gun­gen ini­ti­ierte der Bere­ich Wirtschafts­förderung zahlre­iche virtuelle runde Tis­che, u.a. mit Nieder­sach­sens Wirtschaftsmin­is­ter Bernd Althus­mann, die der Wolfs­burg­er Unternehmer­schaft eine weit­ere Plat­tform zur Kom­mu­nika­tion und Aus­tausch boten. Mit dem erfol­gre­ichen Aus­bau des Wolfs­burg­er Stadtgutschein­sys­tems „WeCard“ und ein­er Vielzahl beglei­t­en­der Aktio­nen gelang es zudem, wichtige Kaufkraft am Stan­dort Wolfs­burg zu binden und die lokale Wirtschaft dadurch unmit­tel­bar zu unterstützen.

Neben den im Zuge der Coro­na-Pan­demie umge­set­zten Unter­stützungs­maß­nah­men erre­ichte die Wirtschafts­förderung 2021 zudem wichtige Meilen­steine im Bere­ich der Innen­stad­ten­twick­lung. So wurde der WMG im Früh­jahr vom Rat der Stadt Wolfs­burg die Fed­er­führung für die Erar­beitung des Entwick­lungskonzeptes Innen­stadt zur strate­gisch, konzep­tionellen Weit­er­en­twick­lung des Stadtzen­trums über­tra­gen. Begün­stigt wurde die weit­ere Konzepten­twick­lung und ‑umset­zung durch ein erfol­gre­ich einge­wor­benes Förder­bud­get in Höhe von 1,8 Mil­lio­nen Euro aus dem Sofort­pro­gramm „Per­spek­tive Innen­stadt!“. Ergänzend hierzu kon­nte die Wirtschafts­förderung zusam­men mit der Stadtver­wal­tung eine weit­ere För­der­mit­telzusage aus dem Pro­gramm „Zukun­fts­fähige Innen­städte und Zen­tren“ des Bun­desin­nen­min­is­teri­ums ein­wer­ben, wodurch wirtschaftlich gün­stigere Rah­menbe­din­gun­gen geschaf­fen wer­den kon­nten, neben der Wolfs­burg­er Innen­stadt auch die Stadt­teilzen­tren Fall­er­sleben und Vors­felde fit für die Zukun­ft zu machen.

Eine große Bedeu­tung kommt in diesem Zusam­men­hang auch dem Nieder­säch­sis­chen Quartiers­ge­setz zu, das seit Ende April 2021 den rechtlichen Rah­men für die Ein­rich­tung soge­nan­nter Busi­ness Improve­ment Dis­tricts (BID) schafft, um Quartiere und Zen­tren ergänzend durch Pri­va­tini­tia­tiv­en zu stärken. Die WMG hat in virtuellen Run­den die Wolfs­burg­er Inter­essens- und Stan­dort­ge­mein­schaften zusam­menge­bracht und für die Teil­nahme an dem Wet­tbe­werb „Pilot — Quartiers­ge­mein­schaften in Nieder­sach­sen“ des Lan­des Nieder­sach­sen gewor­ben — mit Erfolg: Fall­er­sleben hat eine För­der­mit­telzusage in Höhe von 40.000 Euro erhal­ten. Die zuge­sagte Anschub­fi­nanzierung ist ein wichtiger erster Schritt, um in Zukun­ft zusät­zliche wirkungsvolle Maß­nah­men zur Aufw­er­tung des Quartiers mit pri­vat­en Mit­teln gemein­schaftlich in Fall­er­sleben umset­zen zu können.

Die För­der­mit­telzusagen geben eben­so wie die zukun­ftsweisenden Investi­tio­nen ver­schieden­er Unternehmen der Entwick­lung unseres Wirtschafts­stan­dorts zusät­zlich wichti­gen Rück­en­wind. Daneben kon­nten im ver­gan­genen Geschäft­s­jahr auch im Bere­ich der Nahver­sorgungsen­twick­lung nach­haltige Erfolge erzielt und pla­nungsrechtlich kom­plexe Pro­jek­te zu einem gelun­genen Abschluss gebracht wer­den. Der REWE-Markt an der Berlin­er Straße in Fall­er­sleben und die ALDI-Fil­iale im Wolfs­burg­er Süd­kopf-Cen­ter sind nur einige Beispiel­pro­jek­te, mit denen die WMG einen wichti­gen Beitrag zur langfristi­gen Sicherung der Nahver­sorgung im Wolfs­burg­er Stadt­ge­bi­et leis­ten kon­nte. Mit Zuver­sicht und in höch­stem Maße motiviert blick­en wir auf die nun vor uns liegen­den Auf­gaben und Pro­jek­te und wer­den weit­er­hin mit größt­möglich­er Energie unsere heimis­che Wirtschaft part­ner­schaftlich unterstützen.”

Jens Hof­schröer, Geschäfts­führer WMG
Foto: Nina Stiller

Unterstützung der lokalen Wirtschaft in Zeiten von Corona

Zur best­möglichen Unter­stützung der von der Coro­na-Pan­demie weit­er­hin stark gebeutel­ten Wolfs­burg­er Wirtschaft hat die WMG-Wirtschafts­förderung ihr Infor­ma­tions- wie auch Beratungsange­bot auch 2021 bedarf­s­gerecht aus­ge­baut und ver­schiedene Unter­stützungs­maß­nah­men unter­jährig ini­ti­iert und begleit­et. Neben ihrem umfassenden Beratungsser­vice in Form eines regelmäßig veröf­fentlicht­en Son­dernewslet­ters sowie ein­er eigens ein­gerichteten Coro­na-Hot­line ini­ti­ierte der Bere­ich Wirtschafts­förderung virtuelle runde Tis­che, u.a. mit Nieder­sach­sens Wirtschaftsmin­is­ter Bernd Althus­mann, die der Wolfs­burg­er Unternehmer­schaft eine weit­ere Plat­tform zum Aus­tausch und zur For­mulierung von Unter­stützungs­be­dar­fen und Inter­essen boten. Ergänzend dazu wur­den in Koop­er­a­tion mit dem WMG-Han­dels­beirat ver­schiedene Impuls- und Posi­tion­spa­piere erar­beit­et, in denen sit­u­a­tion­s­gerechte Maß­nah­men und Hil­fen for­muliert wur­den. Als im Früh­jahr 2021 die ersten Lockerun­gen bevor­standen, erar­beit­ete der Bere­ich Wirtschafts­förderung gemein­sam mit der Stadt Wolfs­burg ein Konzept für eine Mod­el­lkom­mune, um unter Aufla­gen einzelne Öff­nungss­chritte vorzunehmen und damit ins­beson­dere den Gewer­be­treiben­den eine ver­lässliche Per­spek­tive geben zu kön­nen. Darüber hin­aus leis­tete der Bere­ich Wirtschafts­förderung in enger Zusam­me­nar­beit mit dem Bere­ich Mar­ket­ing durch vielfältige Aktio­nen rund um das Wolfs­burg­er Stadtgutschein­sys­tem „WeCard“ einen wirkungsvollen Beitrag zur direk­ten Unter­stützung der hiesi­gen Wirtschaft.

Das Wolfsburger
Stadtgutscheinsystem “WeCard”

Die WMG-Wirtschafts­förderung hat das Ende 2020 einge­führte dig­i­tale Stadtgutschein­sys­tem WeCard 2021 weit­er­en­twick­elt und gestärkt. Durch eine gezielte Part­ner­akquise kon­nte das Akzep­tanzstel­len­netz seit Mark­te­in­führung stetig aus­ge­baut und der Stadtgutschein zur direk­ten Unter­stützung der lokalen Wirtschaft damit fest in Wolfs­burg etabliert werden.

Der Bere­ich Wirtschafts­förderung hat die Part­ner­be­triebe bei der Sys­te­mein­bindung vor Ort eng betreut und damit für eine best­mögliche Inte­gra­tion des Wolfs­burg­er Zahlungsmit­tels gesorgt.

City-Galerie Wolfs­burg ist Part­ner der WeCard

Innenstadtentwicklung

WMG übernimmt Federführung
im Entwicklungskonzept Innenstadt

Die Innen­stadt ist ein zen­traler Ort des städtis­chen Zusam­men­lebens. Der Struk­tur­wan­del sowie die Auswirkun­gen der Coro­na-Pan­demie haben jedoch auch in der Wolfs­burg­er Innen­stadt deut­liche Spuren hin­ter­lassen. Gemein­schaftlich mit der Stadt Wolfs­burg und weit­eren Akteuren hat die WMG 2021 wichtige Grundpfeil­er geschaf­fen, die Innen­stadt zu stärken und zukun­fts­fest aufzustellen. Die langfristige Verbesserung der Aufen­thalt­squal­ität bildet dabei den zen­tralen Ansatz.

Förderprogramm “Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren”

Fördermittelzusage für Wolfsburg

Ergänzend zum Sofort­pro­gramm „Per­spek­tive Innen­stadt!“ behal­ten WMG und Stadtver­wal­tung alle För­der­möglichkeit­en von Bund und Land regelmäßig im Blick und prüfen die Möglichkeit­en weit­er­er Beantra­gun­gen. So wurde gemein­sam im Sep­tem­ber 2021 ein Förder­antrag zum neu aufgelegten Pro­gramm „Zukun­fts­fähige Innen­städte und Zen­tren“ des Bun­desin­nen­min­is­teri­ums gestellt, das Kom­munen in ganz Deutsch­land bei der Entwick­lung ihrer Innen­städte und Ortskerne fördert. Mit Erfolg: Im Novem­ber hat der Bund eine Förderzusage erteilt und beteiligt sich mit 75 Prozent bzw. rund 2,1 Mil­lio­nen Euro an der beantragten Förder­summe von rund 2,8 Mil­lio­nen Euro.

Stadtteilzentren Fallersleben und Vorsfelde im Fokus

Für die Beantra­gung der För­der­mit­tel wurde der Fokus auf die Stadt­teilzen­tren von Fall­er­sleben und Vors­felde gelegt, da neben der Innen­stadt auch in den Stadt­teilzen­tren die sich ändern­den Rah­menbe­din­gun­gen ins­beson­dere im Einzel­han­del und die Auswirkun­gen auf den Geschäfts­be­satz deut­lich spür­bar wer­den. Ziel ist die Stärkung des Dreik­langs zwis­chen der Innen­stadt und den Alt­städten in den bei­den Stadt­teilen als zen­trale Orte des städtis­chen Lebens in Wolfs­burg, um den beste­hen­den Struk­tur­wan­del ganzheitlich zu gestal­ten. Ganz konkret sollen mit dem Förder­bud­get bis 2025 Konzepte und Maß­nah­men unter Beteili­gung der Wer­bege­mein­schaften Vors­felde Live e.V. und Blick­punkt Fall­er­sleben e.V. sowie weit­er­er Akteure real­isiert wer­den, um die bei­den Stadt­teilzen­tren Fall­er­sleben und Vors­felde fit für die Zukun­ft zu machen.

Alt­stadt Fallersleben
Ütschen­paul Vors­felde, Foto: Jens L. Heinrich

Fallersleben erhält Fördermittelzusage

Bildung einer Quartiersgemeinschaft

Das Land Nieder­sach­sen unter­stützt mit dem Förder­pro­gramm „Pilot — Quartiers­ge­mein­schaften in Nieder­sach­sen“ die Umset­zung von Quartiers­ge­mein­schaften im Sinne des Nieder­säch­sis­chen Quartiers­ge­setz (NGQ), bei welchen in pri­vater Ver­ant­wor­tung Maß­nah­men in oder für ein räum­lich abge­gren­ztes Quarti­er mit dem Ziel der Aufw­er­tung durchge­führt wer­den. Nach­dem die WMG bei zahlre­ichen Infor­ma­tionsver­anstal­tun­gen umfassend dafür gewor­ben hat­te, sich als Wolfs­burg­er Ini­tia­tive oder Stan­dort­ge­mein­schaft bei der Bil­dung ein­er soge­nan­nten pri­vat­en Quartiers­ge­mein­schaft unter­stützen zu lassen, hat­te sich der Vor­sitzende des Vere­ins Blick­punkt Fall­er­sleben e.V., Otto Saucke, kurzfristig entsch­ieden, einen entsprechen­den Förder­antrag für ein Quarti­er im Bere­ich der West­er­straße zu stellen. Die Wirtschafts­förderung der WMG hat Her­rn Saucke dies­bezüglich unter­stützt und die Antrag­stel­lung gemein­sam mit der Stadtver­wal­tung vor­bere­it­et – mit Erfolg: Der Antrag wurde durch eine För­der­mit­telzusage in Höhe von 40.000 Euro pos­i­tiv entsch­ieden. Die Mit­tel dienen der pro­fes­sionellen Beratung zur Bil­dung ein­er for­mal juris­tis­chen Quartierge­mein­schaft, die nach erfol­gter Zus­tim­mung der Stadt, pri­vat finanzierte Pro­jek­te zur Attrak­tiv­itätssteigerung inner­halb eines fest­gelegten Quartiers umset­zt. Die zuge­sagte Anschub­fi­nanzierung ist damit ein wichtiger erster Schritt, um in Zukun­ft zusät­zliche wirkungsvolle Maß­nah­men zur Aufw­er­tung des Stan­dorts mit pri­vat­en Mit­teln gemein­schaftlich in Fall­er­sleben umset­zen zu kön­nen. Die WMG-Wirtschafts­förderung wird die Ini­tia­tive vor Ort weit­er auf dem Weg zur juris­tis­chen Quartiers­ge­mein­schaft begleit­en und inner­halb des Ver­fahrens best­möglich unterstützen.

„Ich danke der WMG für die gut auf­bere­it­eten Infor­ma­tio­nen, die Kon­tak­tver­mit­tlung und die tatkräftige Unter­stützung bei der Antragsstel­lung. Ich freue mich sehr über die För­der­mit­telzusage und damit als ein­er der ersten Stan­dorte in Nieder­sach­sen die Möglichkeit zu haben, gemein­sam mit der WMG und den pri­vat­en Akteuren vor Ort, den Stan­dort eigen­ver­ant­wortlich weit­erzuen­twick­eln und zu stärken. Ich hoffe auf die Offen­heit und aktive Beteili­gung der ort­san­säs­si­gen Gewer­be­treiben­den und Grund­stück­eigen­tümer und wün­sche mir in den näch­sten Wochen und Monat­en viele Akteure für das Förder­pro­gramm gewin­nen zu können.“

Otto Saucke, Vor­sitzen­der des Vere­ins Blick­punkt Fall­er­sleben e.V.

„Die Bil­dung ein­er Quartiers­ge­mein­schaft ist ein wirkungsvolles Instru­ment, den Stan­dort zu stärken, aber auch gle­ichzeit­ig die Gemein­schaft und pri­vate Zusam­me­nar­beit vor Ort zu fördern. Dieses Engage­ment gilt es weit­er­hin zu unterstützen.”

André-Georg Schlicht­ing, Orts­bürg­er­meis­ter Fallersleben/Sülfeld
v.l.: Jens Hof­schröer, Otto Saucke und André-Georg Schlichting

Nachhaltige Nahversorgungsentwicklung

Die Sicherung sowie der Aus­bau des Nahver­sorgungsnet­zes ist eine wesentliche Grund­lage für eine gute Wohn- und Leben­squal­ität im Stadt­ge­bi­et und stellt eine zen­trale Auf­gabe der Wirtschafts­förderung dar. Im Jahr 2021 kon­nte die WMG wieder zahlre­iche Neu- oder Wieder­eröff­nun­gen sowie wichtige Pla­nun­gen begleit­en und damit dazu beitra­gen, die Nahver­sorgung im Wolfs­burg­er Stadt­ge­bi­et langfristig zu sich­ern sowie eine mod­erne und attrak­tive Ange­botsstruk­tur zu etablieren.

Neueröff­nung des REWE-Mark­tes an der Berlin­er Straße

Eröffnung REWE Fallersleben

So eröffnete im Juni nach zwei­jähriger Bauphase der Neubau des REWE-Mark­tes an der Berlin­er Straße in Fall­er­sleben. Das Vorhaben am Bestands­stan­dort war durch die gerin­gen Flächenka­paz­itäten in dieser inte­gri­erten Lage von hoher Kom­plex­ität. Die WMG hat den Prozess von den ersten Pro­jek­tüber­legun­gen an ges­teuert und dabei u. a. die Verträglichkeit­sun­ter­suchung ini­ti­iert, sämtliche Abstim­mungsrun­den koor­diniert und dem Ort­srat regelmäßig berichtet. Durch die Neuor­gan­i­sa­tion und Ver­größerung der Verkaufs­fläche, ein mod­ernes Ladenkonzept und hochw­er­tiges Sor­ti­ment leis­tet der neue Markt einen wichti­gen Beitrag zur Aufw­er­tung der Nahver­sorgungssi­t­u­a­tion in Fallersleben.

Wiedereröffnung BioMarkt MutterGrün Fallersleben

Eben­falls in Fall­er­sleben öffnete der Bio­Markt Mut­ter Grün nach zwei­monatigem Umbau im Juli wieder die Tore der Schäfer­schen Sche­une für seine Kund­schaft. Beson­ders her­aus­fordernd war das Vorhaben durch den Umstand, dass es sich bei der Schäfer­schen Sche­une um ein denkmalgeschütztes Gebäude han­delt und dadurch ein erhöhter Abstim­mungs­be­darf erforder­lich war. Die WMG-Wirtschafts­förderung hat die Pla­nun­gen der Umbauar­beit­en aktiv begleit­et, indem sie mit größt­möglich­er Energie den Inhab­ern als Ansprech­part­ner­in, Ver­mit­t­lerin und Bera­terin zur Seite stand.

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Wieder­eröff­nung des ALDI-Mark­tes im Südkopf-Center

Wiedereröffnung ALDI und PENNY in der Innenstadt

Eine Wieder­eröff­nung kon­nten 2021 eben­so die ALDI-Fil­iale im Wolfs­burg­er Süd­kopf-Cen­ter sowie der PEN­NY-Markt in der Porsches­traße feiern. Bei­de Märk­te sind wichtige Fre­quenzbringer für den südlichen bzw. den nördlichen Bere­ich der Porsches­traße und stellen wichtige Bausteine für die Nahver­sorgung der umliegen­den Quartiere dar.

Neue Perspektiven für real-Filialen

Auch für bei­de real-Fil­ialen im Wolfs­burg­er Stadt­ge­bi­et wur­den mit Unter­stützung der WMG neue Per­spek­tiv­en geschaf­fen. Bere­its im Juli über­nahm Kau­fland die Fil­iale im Heinenkamp. Nach umfan­gre­ichen Umbau- und Mod­ernisierungsar­beit­en kon­nte im Novem­ber eröffnet wer­den. Die Über­nahme durch Kau­fland stellt eine geeignete Fol­genutzung dar, mit der weit­er­hin eine hohe Anbi­eter- und Sor­ti­mentsvielfalt für Wolfs­burg sichergestellt wird. Ein ansprechen­der Anbi­eter- und Betrieb­stype­n­mix trägt zu ein­er resilien­ten, qual­i­ta­tiv hochw­er­ti­gen Lebens­mit­telver­sorgung für die Wolfsburger*innen bei.

Mit dem Erwerb des 30.000 m² großen Are­als des real-Mark­tes durch das Unternehmen EDEKA im Novem­ber 2021 erfährt auch der real-Markt in Nord­steimke mit sein­er bedeu­ten­den Ver­sorgungs­funk­tion für das südöstliche Stadt­ge­bi­et eine neue Per­spek­tive. Wie sich das Are­al im Detail entwick­eln wird, wer­den die Stadt Wolfs­burg und die WMG gemein­sam mit EDEKA in 2022 in einem inten­siv­en Entwurfs- und Abstim­mung­sprozess erarbeiten.

Stadt Wolfs­burg und WMG freuen sich über Grund­stück­ser­werb von EDEKA Min­den-Han­nover in Nordsteimke

Einzelhandelsentwicklung Dunantplatz

Am Dunant­platz im Wolfs­burg­er Stadt­teil Eichelkamp soll in den näch­sten Jahren ein attrak­tives Nahver­sorgungsange­bot etabliert und das in die Jahre gekommene Gesamtensem­ble umgestal­tet und aufgew­ertet wer­den. Unter Ein­bindung der betrof­fe­nen städtis­chen Geschäfts­bere­iche leit­et die WMG-Wirtschafts­förderung eine Arbeits­gruppe, die in 2021 den Rah­men für eine entsprechende Pla­nung erar­beit­et hat und die das Pro­jekt in allen Phasen begleitet.

Kern der Pla­nun­gen ist ein Neubau am östlichen Platzrand, in dessen Erdgeschoss Raum für einen ca. 800 m² großen Lebens­mit­tel­markt geschaf­fen wer­den soll. Die Wirtschafts­förderung hat 2021 entsprechende Aus­lobung­sun­ter­la­gen erstellt und ein Inter­essen­bekun­dungsver­fahren durchgeführt.

Entwurf­sidee des Pla­nungs­büros Wehmey­er, ©Pla­nungs­büro Wehmeyer

Wolfsburg ist die erste REBOWL-Partnerstadt

Nach der erfol­gre­ichen Ein­führung des RECUP Cof­fee-to-go Mehrweg­bech­er-Pfandsys­tems baute die WMG gemein­sam mit dem DEHOGA-Kreisver­band Region Wolfs­burg-Helm­st­edt und dem Koop­er­a­tionspart­ner RECUP/REBOWL die begonnene Mehrwegstrate­gie zur Reduzierung von Ein­weg­müll in der Gas­tronomie weit­er aus. Bere­its seit 2018 ist die Stadt Wolfs­burg mit vie­len starken Part­nern und Unter­stützern Teil des deutsch­landweit­en Mehrweg­bech­er-Pfandsys­tems RECUP.

Das Mehrwegpfandsystem
REBOWL im Detail

Take-away Essen und Lieferser­vices waren bere­its vor der Coro­na-Pan­demie aus dem mod­er­nen All­t­ag nicht mehr wegzu­denken und haben ins­beson­dere durch die Lock­down-Phasen eine gän­zlich neue Bedeu­tung erfahren. Dies verur­sacht jedoch auch eine starke Zunahme von Ein­weg-Ver­pack­ungsmüll. Auf Ein­ladung von WMG und dem DEHOGA Kreisver­band trafen sich im Feb­ru­ar 2021 zahlre­iche Wolfs­burg­er Hotel- und Gas­tronomiepart­ner zu ein­er dig­i­tal­en Infor­ma­tionsver­anstal­tung zum Mehrwegp­fandsys­tem REBOWL, ein von der ReCup GmbH entwick­eltes flächen­deck­endes Pfandsys­tem für Mehrwegschalen mit ein­er prak­tis­chen Größe für eine Vielzahl von Gericht­en. Die REBOWL ist aus recycel­barem Mate­r­i­al in Deutsch­land hergestellt, stapel­bar und hält min­destens 200 Spül­gänge stand. Eine Mehrwegschale erset­zt somit 200 Ein­wegver­pack­un­gen. Außer­dem ist sie extrem bruch­sich­er. Eine REBOWL kostet 5 Euro Pfand. Die Rück­gabe der REBOWL ist bei allen teil­nehmenden Part­nern sowohl in Wolfs­burg als auch im gesamten Bun­des­ge­bi­et möglich.

Rebowl, ©reCup GmbH

Großer Zuspruch in Wolfsburger Gastronomie

Das REBOWL-Sys­tem erfährt in Wolfs­burg großen Zus­pruch in der Gas­tronomie. Die Brack­st­edter Müh­le, das Awilon und der Bio­markt Son­nen­schein bieten die aus­lauf­sichere, mikrow­ellen- und spül­maschi­nen­taugliche REBOWL-Mehrwegschale bere­its im Take-Away Geschäft an. Melanie Per­ri­cone, 1. Vor­sitzende des DEHOGA Kreisver­ban­des Region Wolfs­burg-Helm­st­edt, und Flo­ri­an Hary, Vor­sitzen­der des DEHOGA Bezirksver­ban­des Braun­schweiger Land-Harz heben eben­falls die Vorteile des Mehrwegsys­tems heraus.

v.l. Jan-Hen­drik Klamt (WMG), Tom Graub­n­er und Carsten Gäd­ke (Restau­rant Awilon)

„Die REBOWL bietet uns eine umweltscho­nende Alter­na­tive zu Ein­wegver­pack­un­gen für die lokale Gas­tronomie und ist damit eine gute Chance, um das The­ma Nach­haltigkeit langfristig fest in Wolfs­burg und sein­er Region zu verankern.“

Melanie Per­ri­cone und Flo­ri­an Hary, DEHOGA

Gewerbeflächenentwicklung und ‑vermarktung

Gewer­bege­bi­et Heinenkamp, ©Fal­con Crest, Foto: Uwe Sieglitz

Wolfs­burg beein­druckt durch seine dynamis­che wirtschaftliche Entwick­lung und überzeu­gende Stan­dortkenn­zahlen. Die hohe Nach­frage nach Gewerbe- und Indus­trieflächen im Stadt­ge­bi­et Wolfs­burg set­zt sich weit­er fort.

Zahlre­iche Inter­essens­bekun­dun­gen und Ansied­lungs­ge­spräche bele­gen die vorhan­dene Nach­frage am Stan­dort Wolfs­burg, eben­so wie die erfol­gre­iche Ver­mark­tung kom­plex­er Gewer­be­flächen und Nachverdich­tung beste­hen­der Gewerbestandorte.

In den ver­gan­genen Jahren hat sich die Anzahl an (poten­ziell) freien Gewer­be­flächen deut­lich reduziert, sodass per­spek­tivisch der Fokus entsprechend auf die Entwick­lung von Gewer­be­flächen zu richt­en sein wird, um die beste­hende Nach­frage weit­er­hin bedi­enen und die Pros­per­ität des Wirtschafts­stan­dortes auch zukün­ftig sich­ern zu können.

Blümchenwiese im Vogelsang

Restflächen gehen in die Vermarktung

Vor dem Hin­ter­grund der langer­warteten Flächen­freiga­be von den Naturschutzver­bän­den kon­nte die WMG-Wirtschafts­förderung mit den pla­nungsrechtlich gesicherten Rest­flächen im Gewerbe- und Indus­triege­bi­et Vogel­sang I Ende 2021 in die Ver­mark­tung gehen.

Zur Ver­mark­tung ste­hen ins­ge­samt rund 20.000 m², die indi­vidu­ell und bedarf­s­gerecht parzel­liert wer­den kön­nen. Die Nach­frage über­steigt deut­lich das Ange­bot, sodass die Flächen­ver­mark­tung in einem zweistu­fi­gen Ver­fahren erfol­gt. Ziel dieses Ver­fahrens ist eine, sowohl für die Unternehmens­be­darfe als auch für den Wirtschafts­stan­dort, best­mögliche Gewer­be­flächen­ver­mark­tung zu erre­ichen. Die Anhandgabe der Flächen ist Anfang 2022 geplant.

Gründungsinformation und ‑unterstützung

Die WMG unter­stützt die Dig­i­tale Mut­ter­bo­den Agen­tur (kurz: DMA) seit der Grün­dung in 2017 und ist seit 2018 fes­ter Part­ner. Die DMA berät junge Unternehmen, die grün­den wollen oder bere­its gegrün­det haben. In diesem Rah­men leis­tet die WMG Hil­festel­lung bei der Stan­dort­suche, gibt Entwick­lungsim­pulse durch stan­dortrel­e­vante Infor­ma­tio­nen und hil­ft den jun­gen Unternehmen beim Auf­bau eines eige­nen Net­zw­erkes, um Syn­ergien zu schaf­fen und die eigene Inno­va­tions- und Wet­tbe­werb­s­fähigkeit zu fördern. In diesem Zusam­men­hang unter­stützte die WMG gemein­sam mit weit­eren Part­nern auch 2021 wieder ver­schiedene Ver­anstal­tungsrei­hen der DMA.

6. Wolfsburger Fuck_up Night

Am 8. Juli 2021 fand in der „Mark­thalle — Raum für dig­i­tale Ideen“ die 6. Fuck_up Night — erst­ma­lig im Hybrid-For­mat — statt, bei der Unternehmer*innen und Visionär*innen von ihren kleinen und großen Katas­tro­phen bericht­en. Das Ziel ist es, jun­gen Gründer*innen die Angst vor dem Scheit­ern zu nehmen und Mut zu machen, nach dem Fall­en wieder aufzustehen.

Sask­ia Oehmke, Andre Fedyk und Ehme de Riese berichteten an diesem Abend offen und ehrlich über ihre beru­flichen Fuck­ups. Im Anschluss an die Vorträge gab es die Möglichkeit eines gemein­samen Aus­tausches zwis­chen den Jungunternehmer*innen und den Führungskräften.

©Schiller40, Foto: Chris­t­ian Cordes

#Startrampe: Gründerfrühstück und Gründerstories

Die #Star­trampe ist ein Ver­anstal­tungs­for­mat, bei der der Aus­tausch unter Gründer*innen, Grün­dungsin­ter­essierten und Gründerberater*innen im Fokus ste­ht. Die #Star­trampe mit dem Grün­der­früh­stück find­et regelmäßig in der Mark­thalle statt. In 2021 war es sehr ermuti­gend zu sehen, dass es Gründer*innen gibt, die den Mut hat­ten auch in der Coro­na-Pan­demie ein Busi­ness zu starten. Die Grün­der­sto­ries, ein weit­eres For­mat der #Star­trampe, find­en regelmäßig am Abend statt, entwed­er in der Mark­thalle oder direkt bei den Unternehmen vor Ort. In 2021 wurde der Net­zw­erk­abend zum Teil auch dig­i­tal umge­set­zt. So berichtete Stephan Pfeif­fer im April über die Grün­dung und Expan­sion von 4ACES und im Okto­ber gab Jan Worm von Mr. Tex inter­es­sante Ein­blicke in seine Grün­dungsphase sowie seine aktuellen Herausforderungen.

Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung

Die Wirtschafts­förderung der WMG ini­ti­ierte in 2021 einen Arbeit­skreis „Fachkräfte­man­gel – Zukun­ft der Gas­tronomie“ und nutzte den Aus­tausch mit DEHOGA, IHK und Arbeit­sagen­tur, um gemein­sam For­mate zu entwick­eln, die dem Fachkräfte­man­gel ent­ge­gen­wirken kön­nen und die Unternehmen unterstützen.

Indi­vidu­ell und angepasst an die aktuellen Her­aus­forderun­gen soll hier­aus zukün­ftig eine Work­shoprei­he entste­hen, die auf den Bedarf der Unternehmen zugeschnit­ten ist. Die Work­shoprei­he wird sich an alle vom Fachkräfte­man­gel betrof­fe­nen Branchen richt­en. Die genaue inhaltliche Aus­rich­tung erfol­gt auf Grund­lage ein­er Unternehmensumfrage.

Forum Wirtschaft

Netzwerkabend unter dem Motto
„START OVER – neue Perspektiven schaffen“

Am 15. Novem­ber 2021 lud die WMG zum acht­en Forum Wirtschaft in das Berlin­er Haus ein. Unter dem Mot­to „START OVER“ standen ein zukun­ftsstark­er Aus­blick und kraftvoller Neustart im Mit­telpunkt, um die Chan­cen der aktuellen Trans­for­ma­tion­sprozesse gemein­schaftlich und best­möglich für den Wirtschafts­stan­dort Wolfs­burg zu nutzen. Die WMG und die Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfs­burg als Koop­er­a­tionspart­ner begrüßten unter Ein­hal­tung der gel­tenden Coro­na-Regelun­gen und der Anwen­dung der 2G-Regelung rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Poli­tik und Verwaltung.

Digitalisierung und Fachkräfte-
entwicklung als zentrale Themen

Der inhaltliche Schw­er­punkt des Net­zw­erk­abends lag ins­beson­dere auf den The­men Dig­i­tal­isierung und Fachkräf­teen­twick­lung. WMG-Geschäfts­führer Jens Hof­schröer eröffnete die Ver­anstal­tung und stimmte auf das Pro­gramm ein. Es fol­gte ein kurzes Inter­view mit dem neuen Vor­standsmit­glied der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfs­burg, Dr. Bernd Schmid, und der geschäfts­führende Gesellschafter der ABG, Ulrich Höller, gab einen Ein­blick in das Berlin­er Haus — einem Leucht­turm­pro­jekt der Wolfs­burg­er Gewer­be­fläch­enen­twick­lung. Mit einem ein­drucksvollen Blick über die Däch­er der Stadt wurde Wolfs­burgs neuer Ober­bürg­er­meis­ter Den­nis Weil­mann auf der Bühne begrüßt. In sein­er ersten offiziellen Ansprache an die Wolfs­burg­er Wirtschaftsvertreter*innen sprach er über aktuelle Her­aus­forderun­gen und neue Per­spek­tiv­en, um Wolfs­burg als wirtschafts­fre­undliche und lebenswerte Stadt zukun­fts­fest aufzustellen. Dr. Max Sen­ges, Leit­er der Pro­gram­mier­schule 42Wolfsburg, referierte im Inter­view über die ersten 100 Tage der 42Wolfsburg und die daraus entste­hende Per­spek­tive der Fachkräftegewin­nung am Stan­dort Wolfs­burg. Abschließend fol­gte ein Aus­blick von WMG-Geschäfts­führer Jens Hof­schröer zu den gemein­samen Fachkräfte- und Mar­ket­ing­maß­nah­men für das Jahr 2022.

Forum Wirtschaft 2021, Fotos: Matthias Leitzke

Durch den Abend führte die bekan­nte Fernsehmod­er­a­torin und gebür­tige Wolfs­burg­erin Vales­ka Hom­burg. Für Unter­hal­tung sorgte der ital­ienis­che Come­di­an Arnal­do Mangi­ni. Beim abschließen­den Get-Togeth­er bot sich für die Gäste die Möglichkeit zu einem Aus­tausch zu den zukun­ftsweisenden The­men der Stadt. Der gemein­schaftlich von den WMG-Bere­ichen Wirtschafts­förderung, Mar­ket­ing und City­man­age­ment organ­isierte Net­zw­erk­abend war ein voller Erfolg.

Unternehmensbesuche des Oberbürgermeisters

Seit 2012 organ­isiert die WMG die Besuche des Ober­bürg­er­meis­ters bei unter­schiedlichen Wolfs­burg­er Unternehmen, um den Dia­log zwis­chen der Ver­wal­tung und der heimis­chen Wirtschaft zu ver­steti­gen und zu fördern. Auch 2021 standen die Unternehmens­be­suche ganz im Zeichen der Coro­na-Pan­demie. Die Her­aus­forderun­gen, mit denen sich die Unternehmen in dieser beispiel­losen Krise kon­fron­tiert sehen, waren dabei Mit­telpunkt der Gespräche.

Bischof Reisen GmbH

Im März besuchte Ober­bürg­er­meis­ter Klaus Mohrs gemein­sam mit dem Ersten Stad­trat Den­nis Weil­mann sowie dem WMG-Geschäfts­führer Jens Hof­schröer die Bischof Reisen GmbH in Fall­er­sleben. Das fam­i­lienge­führte Busun­ternehmen hat sich seit der Grün­dung im Jahr 1979 stetig weit­er­en­twick­elt und leis­tet mit seinen viel­seit­i­gen Mobil­ität­sange­boten im öffentlichen Nahverkehr einen wertvollen Beitrag für Wolfs­burg. Die Geschäfts­führer Edith Bischof und Thomas Schrei­necke zeigten den Gästen bei einem Rundgang das Betrieb­s­gelände sowie einige Lin­ien­busse und gaben dabei inter­es­sante Ein­blicke in ihr mit­tel­ständis­ches Unternehmen. Im Anschluss fol­gte ein aus­führlich­es Gespräch zwis­chen den Beteiligten, in dem die aktuelle Sit­u­a­tion des Fam­i­lien­be­triebs, die Entwick­lungs- und Unter­stützungs­be­darfe besprochen wurden.

Unternehmens­be­such des Ober­bürg­er­meis­ters bei der Bischof Reisen GmbH
Unternehmens­be­such des Ober­bürg­er­meis­ters bei der Karl HOHLS KG

Karl HOHLS KG

Anfang Mai fol­gte ein Besuch des Tra­di­tions­be­triebes Karl HOHLS KG. Das Anfang der 1950er Jahre gegrün­dete Fam­i­lienun­ternehmen set­zt sich als Fachgeschäft mit über­re­gionalem Einzugs­ge­bi­et stark für den Han­dels­stan­dort Vors­felde ein und ist mit seinem umfassenden Sor­ti­ment und den beson­deren Ser­vice­qual­itäten seit vie­len Jahren eine zen­trale Anlauf­stelle für die Bürger*innen. Kern des Besuchs bildete ein Gespräch mit der Geschäfts­führerin Karin Hohls-Kluge und ihrem Mann Chris­t­ian Kluge, in dem über die aktuelle Sit­u­a­tion und die damit ver­bun­de­nen Her­aus­forderun­gen des Betriebes gesprochen wurde.

UM Service

Im Juli fand der Unternehmens­be­such des Ober­bürg­er­meis­ters bei dem Dien­stleis­tungs­be­trieb UM Ser­vice im Wolfs­burg­er Ort­steil Brack­st­edt statt. Das Fam­i­lienun­ternehmen, das in 2021 sein 25-jähriges Beste­hen feierte, bietet Ser­viceleis­tun­gen rund um Haus und Garten in Wolfs­burg und Umge­bung und ist seit vie­len Jahren auch ein kom­pe­ten­ter Dien­stleis­ter für die Stadt Wolfs­burg. Inhab­er Uwe Mauksch, dessen Tochter Katrin Mon­née und Mitar­beit­er Kai Bach zeigten den Gästen bei einem Rundgang das Fir­men­gelände und gaben dabei einen Ein­blick in den Fam­i­lien­be­trieb. Im gemein­samen Aus­tausch stand die geplante Weit­er­en­twick­lung des Unternehmens im Fokus.

Unternehmens­be­such des Ober­bürg­er­meis­ters bei UM Service

Unternehmensbesuche der WMG

Für eine best­mögliche Betreu­ung der Unternehmer­schaft am Stan­dort Wolfs­burg organ­isiert die WMG-Wirtschafts­förderung regelmäßig Unternehmens­be­suche. Der direk­te und per­sön­liche Aus­tausch mit den Unternehmen vor Ort ist für die WMG-Wirtschafts­förderung von beson­der­er Bedeu­tung, um bei der Entwick­lung am Stan­dort Wolfs­burg gezielt unter­stützen und punk­t­ge­naue Dien­stleis­tun­gen anbi­eten zu kön­nen. Dies wurde in Zeit­en der Coro­na-Pan­demie wichtiger denn je und so ist es der WMG trotz der zahlre­ichen pan­demiebe­d­ingten Ein­schränkun­gen in 2021 gelun­gen, den per­sön­lichen Kon­takt zu den hiesi­gen Betrieben aufrechtzuer­hal­ten. Neben diesen reg­ulären unter­jähri­gen Unternehmens­be­suchen boten einige Betriebe 2021 einen beson­deren Anlass für einen Besuch.

BioMarkt Mutter Grün eröffnet nach umfangreicher Modernisierung

Der Bio­Markt Mut­ter Grün startete 2021 mit umfan­gre­ichen Ren­ovierungsar­beit­en in der Schäfer­schen Sche­une in Fall­er­sleben. Zur Wieder­eröff­nung im Juli besichtigten WMG-Geschäfts­führer Jens Hof­schröer und Den­nis Weil­mann, in sein­er dama­li­gen Funk­tion als Erster Stad­trat und Dez­er­nent für Wirtschaft, Dig­i­tales und Kul­tur der Stadt Wolfs­burg, die mod­ernisierten Geschäft­sräume und grat­ulierten den Inhab­ern Anja und Ralf Schu­bert zum gelun­genen Umbau. Mit der Mod­ernisierung des Stan­dortes wurde der Markt zukun­fts­fest aufgestellt und zugle­ich eine qual­i­ta­tiv und quan­ti­ta­tiv hohe Nahver­sorgung sowie ein wichtiger Fre­quenzbringer für die Fall­er­sle­ber Alt­stadt gesichert. Durch die Unter­bringung in der denkmalgeschützten Schäfer­schen Sche­une im his­torischen Ensem­ble der Fall­er­sle­ber Alt­stadt waren die Ren­ovierungsar­beit­en von beson­der­er Kom­plex­ität und erforderten einen erhöht­en Koor­dinierungs­be­darf mit den Behör­den. Hier­bei stand die WMG-Wirtschafts­förderung der Fam­i­lie Schu­bert eng zur Seite, unter­stützte bei der Abstim­mung und dem best- und schnell­st­möglichen Gelin­gen des Vorhabens.

Wieder­eröff­nung Bio­Markt Mut­ter Grün 
75. Fir­men­ju­biläum Uhren Keiser

Uhren Keiser feiert 75. Firmenjubiläum

Da das 75. Fir­men­ju­biläum coro­n­abe­d­ingt 2020 nicht gefeiert wer­den kon­nte, holte das tra­di­tion­sre­iche Geschäft Uhren Keis­er dieses 2021 nach 75 Jahren und 75 Wochen nach. Dies nahm die WMG, vertreten durch Geschäfts­führer Jens Hof­schröer, gemein­sam mit Ober­bürg­er­meis­ter Den­nis Weil­mann zum Anlass für einen Besuch, um Inhab­erin Brun­hilde Keis­er per­sön­lich zu grat­ulieren. Als Wolfs­burgs ältestes Fam­i­lienun­ternehmen prägt Uhren Keis­er mit seinem hochw­er­ti­gen Uhren- sowie Schmuck­sor­ti­ment die Wolfs­burg­er Han­del­s­land­schaft seit 70 Jahren und ist als inhab­erge­führter Einzel­han­del für die Attrak­tiv­ität der Innen­stadt von beson­der­er Bedeutung.

60 Jahre Klarhöfer Blumen

Das tra­di­tion­sre­iche Fam­i­lienun­ternehmen Klarhöfer Blu­men feierte 2021 sein 60-jähriges Jubiläum und plant zugle­ich mit dem Neubau eines Wohn- und Geschäfts­ge­bäudes eine Investi­tion am beste­hen­den Stan­dort. Aus diesem Anlass besuchte WMG-Geschäfts­führer Jens Hof­schröer gemein­sam mit Ober­bürg­er­meis­ter Den­nis Weil­mann die Inhab­er Gabi und Frank Klarhöfer in der Lessingstraße.

Klarhöfer Blu­men blickt auf eine beein­druck­ende Erfol­gs­geschichte zurück und ist ein sehr gutes Beispiel für den fortschrit­tlichen und fest ver­wurzel­ten Mit­tel­stand in Wolfs­burg. Mit dem Neubaupro­jekt stellt der Betrieb wichtige Weichen für eine erfol­gre­iche Zukun­ft. Im Rah­men der Quartiersen­twick­lung im Handw­erk­ervier­tel plant Klarhöfer Blu­men am aktuellen Stan­dort den Neubau eines Wohn- und Geschäfts­ge­bäudes. Neben einem neuen Zuhause für das Geschäft wird es 800 m² Büroflächen, fünf Woh­nun­gen und eine Tief­garage geben – ein tolles Beken­nt­nis zu Wolfs­burg und zugle­ich ein starkes Sig­nal für den Standort.

60 Jahre Klarhöfer Blumen

WMG als Partner der HAKO2021

Vom 14. bis zum 15. Mai 2021 luden die Wirtschaft­sju­nioren Gifhorn-Wolfs­burg zur „Dig­i­tal­en Hanser­aumkon­ferenz 2021“ (kurz: HAKO2021) ein. Wie bere­its bei der erfol­gre­ichen Pre­miere in 2020, die für den Bun­de­spreis der Wirtschaft­sju­nioren nominiert wurde, musste die HAKO2021 coro­n­abe­d­ingt in dig­i­taler Form stat­tfind­en. Die Wirtschaft­sju­nioren Gifhorn-Wolfs­burg entwick­el­ten hierzu ein aufwendi­ges Online-Konzept. Die Wirtschafts­förderung der WMG unter­stützte das für Wolfs­burg wichtige Event als Ideenge­berin und Net­zw­erk­part­ner­in und verknüpfte viele wichtige Wirtschaftspartner.

Auf ins­ge­samt sieben ver­schiede­nen Kanälen organ­isierte die Unternehmervere­ini­gung zwei Tage lang ein abwech­slungsre­ich­es Pro­gramm. Von virtuellen Betrieb­s­besich­ti­gun­gen, zum Beispiel bei der Wit­tinger Brauerei oder dem Radiosender Radio 21, über Vorträge zu Nach­haltigkeit, Kreativ­ität und Busi­nessstrate­gien bis hin zu Kochshows, Yoga sowie einem Diskus­sions­fo­rum mit dem Bun­desmin­is­ter Heiko Maas wurde den Teil­nehmenden viel geboten. Zwis­chen den einzel­nen Pro­gramm­punk­ten schufen die Ver­anstal­ter immer wieder Gele­gen­heit­en zum Aus­tausch und Net­zw­erken in dig­i­tal­en Net­zw­erkräu­men. Sog­ar eine gesel­lige Spritz­tour durch die por­tugiesis­che Wein­welt stand am Fre­itagabend auf dem Pro­gramm. Wer vor­ab ein Wein-Tast­ing-Paket buchte, kon­nte sich von einem Experten mit den besten Weinen Por­tu­gals bekan­nt machen lassen. Das alles erlebten die Teil­nehmenden live und bequem vom heimis­chen Sofa aus.

©Kai Kest­ner Photography

EXPO REAL

Wirtschaftsstandort Wolfsburg im Fokus

Nach ein­jähriger coro­n­abe­d­ingter Pause präsen­tierte die WMG vom 11. bis zum 13. Okto­ber 2021 den Stan­dort Wolfs­burg erfol­gre­ich auf der EXPO REAL in München, Europas größter Messe für Gewer­beim­mo­bilien und Investi­tio­nen. Gemein­sam mit der Stadt Wolfs­burg, der Wolfs­burg AG, der NEULAND Woh­nungs­ge­sellschaft mbH, der Volk­swa­gen Immo­bilien GmbH, der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfs­burg sowie der Volks­bank Bra­Wo Pro­jekt GmbH stellte die WMG aktuelle Pro­jek­te und Entwick­lungsvorhaben am Stan­dort Wolfs­burg vor. Unter dem Leitgedanken „Wolfs­burg bewegt“ standen vor allem aktuelle, zukun­ft­sori­en­tierte Pro­jek­te zur urba­nen Stad­ten­twick­lung Wolfs­burgs im Fokus des Messeauftritts, wobei im Beson­deren die Mas­ter­pla­nung Nord­hof­fachse, die Gewer­be­flächen- und Woh­nungs­bauen­twick­lung eben­so wie die Aufw­er­tung der Innen­stadt und Entwick­lung der Porsches­traße wesentliche Schw­er­punk­te der Gespräche waren. Gemein­sam mit den Wolfs­burg­er Stand­part­nern ist es der WMG gelun­gen, auf der inter­na­tionalen Leitmesse eine kraftvolle Präsenz für den Wirtschafts­stan­dort Wolfs­burg zu schaf­fen und damit ein starkes Zeichen für die Stadt zu setzen.

Wolfs­burg-Stand auf der EXPO REAL
WMG gemein­sam mit Standpartnern